21. Der Aufstieg der Finsternis

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Der Aufstieg der Finsternis
Der Aufstieg der Finsternis
Kapitel 21
AustragungsortNew York, Madrid, Wien
Zeitraum13.01.2001 - 19.01.2001
KlüngelmitgliederEwe, Franzi, Liz, Mark, Neil, Peter und Susan
Weitere TeilnehmerMagister Magnus High Regent Celestyn, Collin Hatch, Archont Dayton, Federico de Soya, Larimas, Linhart, Malaii, Prätor Beaumont, Shepherd, Dolores Umbridge und Sascha Vykos
Weitere OrteNew York und Madrid
Texte erhaltenkeine (+)
Die Dunkelheit weitet sich aus. Für den Klüngel, für die Camarilla, den Sabbat und nicht zuletzt für alles und jeden.
Through the looking glass
SpielortJesberg
Spieldatum13.05.2026
Spieldauer4

Intro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susan liegt auf der altbekannten Couch, das Gespräch neigt sich dem Ende entgegen. Der Psychater fragt nach, die Camarilla seien die Guten und der Sabbath die Bösen? Susan findet, die Bösen und die noch mehr Bösen - und dann gebe es da die Unabhängigen, die Schweiz sozusagen.

Psychater: Und dann gebe es da die 13 Clans, auf die man gleichmäßig verteilt sei. Und der Klüngel sei verantwortlich für den Untergang eines der Clans, also 7,5% der gesamten Vampirpopulation.

Susan findet, alles verfolge einen wichtigen Zweck. Zu dem komme man aber später. Und wir hätten den Clan doch retten wollen.

Psychater: War das ihre Absicht oder ihre?

Susan schweigt. Und überhaupt sei es Peter gewesen, der das Ritual übergeben habe, nicht der Klüngel. (Peter: Na danke auch.)

Der Psychater beginnt einen Exkurs zu familiären Strukturen. Susan neige dazu, sich der Verantwortung zu entziehen. Das sei doch schon so gewesen, als damals beim Familiendinner es diese Eskalation zwischen Vater und jüngerem Bruder Justin gegeben habe. Der ältere, John, sei ja in die Fußstapfen des Vaters und dessen Anwaltskanzlei ein-getreten, der jüngere Bruder aber habe später einen Pfad der Selbstzerstörung gewählt. Warum Susan denn damls beim Dinner nichts getan habe? Habe sie Angst gehabt, abgestraft zu werden?

Na jedenfalls sei der Klüngel dann ja nach Wien zum Haupthaus. Ja, sagt Susan, aber vorher habe man Porter versucht, Liz und Ewe hätten das Abyss-Ritual erlernt und Peter habe geholfen. Fast hätte er Steine entsorgen müssen. (???)

Und dann sei man nach Madrid. Der Psychater verzeifelt ob Susans Erklärungen.

Und dann nach Wien.

Psychater: "Um zu retten, was zu retten ist?"

Wie Susan sagt: "Um den Sack zuzumachen!"

Irgendwie immer noch Intro: Gespräch mit Vykos in New Holland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

13.01.01, früher Morgen

Es sind die Stunden nach der Begegnung mit Brujah. Alle reisen ab, Sabbath, Kat, Camarilla, Magier. Wir haben uns besprochen und Peter hat ein Ritual gewirkt, dass es uns unmöglich macht mit dritten über die wahren Begebenheiten hier zu sprechen. Gerade wollen wir zu Vera, als ein schwarzer Van hält. Zwei Sabbath-Schläger steigen aus und ein seltsam deformierter Mann, der sich nach kurzem Verwundern als Vykos' persönlicher Sessel herausstellt. Oh Mann, Vykos kann uns immer noch ekeln und schocken. Und wir dachten, wir hätten uns an sie gewöhnt.

Jedenfalls will Vykos, vor deren Thron wir herumstehen wie arme Sünderlein, wissen, was denn eigentlich geschehen ist. Denn dass etwas seltsam sit an einem Kampf, in dem wir bis auf Neil alle noch nicht einmal einen Dreckspritzer auf der Kleidung haben, ist offensichtlich. Nun, wir können nicht antworten, weil das Ritual uns hindert. Und gut, dass wir das Ritual haben, denn zwar wird's ein unangenehmes Gespräch, aber wir hätten sonst mi Sicherheit mal wieder alles erzählt.

Gemeinsam mit Vykos denken wir Clansgründer an, sagen ihr, dass wir an einem Ritual arbeiten, um das Ende zu verhindern, dass es in einem Kopf verborgen ist und dass wir möglicherweise Vykos Hilfe benötigen als Vertreter der Tzimisce. Aus jedem Clan einer, sagt Vykos und erinnert uns daran, dass wir da aber mächtig Probleme bekommen werden schon wegen der Ravnos.

Die Nachfrage wegen ihres Interesses an Dünnblütigen kommt nicht so gut an - sie besteht auf der Erfüllung des Gefallens - eine neue Gärtnerin für ihren Garten.

Dann empfiehlt sie gehässig Susan noch, sich bei Nachfragen an die Kanzlei Wilson udn Wilson in Philadelphia zu wenden - die Kanzlei von Susans Vater und Bruder. Ansonsten sie Therese Voermann ihr Kontakt in N.J.

Hausputz und die Abyss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wir fliegen zurück und übertagen. Am Abend des 14.01.01 treffen wir uns im Hauptquartier wieder, um uns zu beraten und lauter Projekte anzugehen, die angesichts der neuesten Bedrohung mal wieder liegengeblieben sind.

Die Prinzessin in spe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mark berichtet von einem Treffen mit Victoria, die ihm gesteckt hat, dass der Rat der Primogene von Braun absetzen will. Sie kann sich gut vorstellen, der neue Prinz zu werden. Nun, wir wissen schon seit einiger Zeit, dass der von uns so geschätzte Tiberius kein starker Prinz ist. Dann wiederum platziert Victoria die Info natürlich absichtlich bei uns, um Stimmung gegen den Prinzen zu machen und ihn zum Aufgeben zu bewegen. Angesichts der Tatsache, dass wir zudem mit Porter und unseren Informationen aus unserer D&D-Runde oder auch mit Kapaneus lauter Trümpfe in der Hand haben, um zu bestimmen, wer die Stadt regiert, ist dann doch verwunderlich, dass wir sofort umkippen und jede Hoffnung verlieren, von Braun halten zu können.

Immerhin verabreden wir für 11:45 einen Termin beim Prinzen. Der Chronist springt jetzt zu eine späteren Zeitpunkt der Nacht, damit sein Bericht nicht ganz so verworren wird, sondern ein wenig thematisch geordnet.

Von Braun empfängt uns und wirkt seeeehr müde. Auch er denkt, es sei nur eine Frage der zeit, bis er gestürzt werde. Zudem vermisst er Moncries. wir überlegen, wie er zu stützen sein könnte oder wie wir die Nachfolge zu unseren Gunsten regeln. Und wir fragen von Braun, was er denn lieber hätte. aber natürlich sollen wir entscheiden, in welcher Rolle er nützlicher ist. (Wo sind die Zeiten hin, als uns väterliche Figuren einfach sagten, was zu tun ist? Grout, Bedford, Federico, Victoria, Dayton, Mark - seufz, good times.)

Wir versuchen später, Kontakt mit Porter zu bekommen, scheitern aber (am Zeitplan).

Oh, und ich vergaß zu erwähnen, dass Victoria Marc gefragt hat, warum er denn seine Frau Milena verlassen hat. Und dass Mark ein ganz klein wenig ausgerastet ist und rausgerannt, "weil das ja nicht stimmt". Nee, klar, völlig natürliche Reaktion.

Ein Brief von der Schwester aus Madrid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurück zur Besprechung im Hauptquartier. Liz hat einen Brief von Clemence im Briefkasten gefunden, der, Powermove, auf Spanisch verfasst ist. Der Brief hat (ergänzt, wenn ich mich nicht irre) drei Teile:

  • Ein relativ freundliches Gesprächsangebot an Liz
  • Die erneute Aufforderung an Liz, sich endlich zu entscheiden, welchen von ihren Freunden sie opfern will. Powermove. (Aber siehe unten.)
  • Und eine Einladung nach Madrid am 17. Januar, um dort mit Clemance zu feiern.

Das trifft sich ja gut, wir wollten doch ohnehin Ricardo abfangen! Das, sagt Liz, sei vielleicht nicht mehr nötig, sie habe Clemance schon schriftlich gewarnt. Und damit wohl Ricardos Todesurteil unterschrieben. Little do we know...

Wir diskutieren, was zu tun ist. Es hilft nicht, dass Liz' Spanisch brüchig ist und Susans Ergänzungen, nun, jedenfalls wissen wir oft nicht inwiefern wir dem Wortlaut trauen können. Aber wir nehmen zum ersten Mal diese Frage mit dem Opfern von einem von uns ernst. Denn vielleicht ist das gar kein Powermove, sondern Clemence weiß da etwas, was uns vielleicht sogar helfen kann? Wir beschließen, sie zu fragen, wenn wir in Madrid sind.

Spoiler: In Madrid haben wir unsere Frage längst vergessen. Seufz.

Und wieder ein Sprung für den inhaltlichen Zusammenhang: In der kommenden Nacht (14.->15.01.) besucht Liz Federico und gesteht ihm, dass sie Clemence gewarnt hat. Daraufhin beichtet Federico ihr, dass er Ricardo getötet hat. Je nach Perspektive sind Liz und Federico damit gleich schuldig (so Liz und Federico) oder Liz rationalisiert ihren geliebten Lehrer Federico und lässt sich von ihm emotional manipulieren. Sagt natürlich niemand so. Immerhin verschweigt sie ihm, dass wir nach Madrid fliegen werden.

Ein Bote aus dem Jenseits[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gute Archivar, der den Zugang zum Hauptquartier hütet, kündigt uns einen Boten an. Wir gehen oben schauen und kaum sind wir alle da, ergreift etwas von dem Boten Besitz und spricht durch ihn - es ist unser alter Bekannter Larimas, der immer noch auf seiner Vendetta gegen die Giovanni ist.

Er veneigt sich vor Franzi, dann spricht er Susan und Franzi auf Sumerisch an: "ehrenvolles Wesen", Franzi nennt er später auch noch "meine Herrin". Seltsam. Zu dem Zeitpunkt sind wir mit dem Kopf woanders und denken überhaupt, dass diese alten Vampire vielleicht einfach sehen können, das Franzi vierte Generation ist, und er Susan mit Susan verwechselt. Aaaber das passt natürlich vorne und hinten nicht. Und auf den zweiten Blick passt es viel besser in diese Ungereimheit, die wir seit unserer Beobachtung der Gründung von Ceoris mit uns herumschleppen: Da waren in der Ferne Susan und Franziska zu sehen und ein Wanderer. Wobei, dass OtherSusan eventuell sehr alt ist, ahnen wir. Aber auf Franzika passt das nicht. Hat er beide zeitreisend in Sumer getroffen???

Ich schweife ab. Larimas meint, Ewes Mitbewohner habe ihn auf Ewes Problem aufmerksam gemacht und er könne da schon helfen, das Ritual zu extrahieren. Aber dafür wolle er in 1-2 Monaten von uns ein Artefakt in das Anwesen der Giovanni in New Yorj gebracht wissen. Wir sagen etwas zögernd zu, wissend, was Larimas' Ziel ist. Hoffentlich haben wir da nicht wieder hunderte Vampire auf dem Gewissen... Ich habe hier noch stehen, dass Larimas "den Begleiter" extrahieren will und weiß nicht mehr, ob es da um Ewes Mitbewohner oder um den Giovanni-Run ging. Und bei den Giovanni wird ein hochrangiger Nekromant anwesen sein. Nun, das ist ein problem für future Us.

Dafür geht Larimas in Vorleistung und setzt uns auf den Abyss-Mystizismus an, der uns mit dem Ritual helfen soll, glücklicherweise weiß er auch gleich, dass Liz' Erzeuger den zumindest in Teilen beherrscht.

Dann ist der Bote plötzlich wieder normal, etwas verwirrt und geht. Und wir wollen natürlich von Ewe wissen: Mitbewohner?

Es stellt sich heraus, dass ein Geist, der seine Hülle verloren hat, sich das Erstbeste gesucht hat, was er traf, um zu überleben, wenn man so sagen kann. Und das war Ewe. Seitdem lebt Sully in Ewes Kopf, redet mit Ewe und Ewe mit ihm. Es war Sully, der den Kontakt zu Larimas hergestellt hat. Unser lieber Ewe steckt wirklich voller Geheimnisse... Nun, wir wissen, was wir als nächstes zu tun haben.

Eine lange Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Und deswegen diskutieren wir vorher ausführlich, was wir denn alles zu tun haben. Die Liste ist lang:

  • Das Problem aus dem Norden
  • Abyss-Mystizismus
  • Porter
  • Liz' Familie und ein Besuch in Madrid
  • der Prinz oder sein Nachfolger
  • Melina
  • Im Gildenhaus in N.Y. forschen
  • Das magische Ungleichgewicht
  • Der Hunger
  • Emma und Aesir
  • Training für Franziska
  • Vorbereitung des Giovanni-Runs

Und dann kann es endlich losgehen:

In den Abgrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Stopp: Federico im Bedford-Center. Wir gehen im Keller mit ihm in den Seminarraum, weil da genügend Platz ist. Ewe fragt nach Abyss.Mystizismus und tatsächlich weiß Federico Bescheid. Allerdings sagt er auch gleich, dass der Abysss-Mystizismus der Grund gewesen sei, weshalb er Liz gegenüber weitere Lehre zurückgehalten habe, den brauche man dafür nämlich. Und A.-M. sei gefährlich und ändere die Perspektive auf die Realität. Hm. Klingt nur mäßig attraktiv, aber wir haben jetzt auch nicht sieben Alternativen, wie wir an das verdammte Ritual kommen könnten.

Aber wo wir schon fragen, kennt er ein Ritual, um schnell Einblick in die (?) Abyss zu bekommen. Alles, was wir brauchen ist:

  • Ein Stück lebender Schatten (kein Problem für die beiden Lasombra)
  • Ein Spiegel ohne Bild
  • Eine Erinnerung, die keine ist
  • Ein Zeichen des Verrats
  • Eine Münze aus Blutsilber (Orichalkum)

Wenn's weiter nichts ist. Der Schatten ist einfach, das Orichalkum besorgen wir aus dem Chantry und pressen es in einem dieser Touristenautomaten zu einer Münze, nachdem Ewe der Sache vorher ungefähr Münzform gegeben hat. Für die anderen drei Zutaten diskutieren wir Stunden, klappern magische und nichtmagische Läden ab. Was ist persönlich genug? Was geganu genug? Am Ende werden es:

  • ein blind gewordener Spiegel
  • Jonathan Swift's 'Gulliver's Travels'
  • und, Trommelwirbel, Liz' Verlobungsring.

Denn obwohl Liz erst vehement ablehnt, lässt sie sich auf die Sache ein und sie und Franzi fahren zu Liz, misten Brautmodenkataloge aus und holen tatsächlich den Ring. Ewe kauft übrigens auf der anderen Einkaufstour eine Tasche für Rüdiger bei Elie Sansariq.

Alle Zutaten beisammen? Dann auf ins Bedford-Center! Federico ermahnt uns, dass dieses Ritual unsere Hingabe zur Dunkelheit testet. Er selbst wird uns nur das Tor öffnen, aber nicht mitkommen - sagt er. Und umso mehr wir uns der Dunkelheit öffnen, desto einfacher wird die Prüfung am Ende, die entscheidet, ob wir jemals zurückkehren werden.

"Dunkel wie schwarz oder wie böse?", fragt Susan. "Dunkel wie anders", antwortet Liz. Und dann vergessen wir das und sind wieder die strahlenden Helden, für die wir uns halten. Habe ich mich nach den Zeiten gesehnt, wo ein väterlicher Ratgeber uns einfach sagt, was wir tun sollen? Nun, die väterlichen Ratgeber gibt es noch, wir hören nur nicht mehr zu. *kopfschüttel*

Federico beginnt das Ritual und erzeugt lebendige Schwärze. Wir werfen die Zutaten hinein und Schwärze umschließt uns. Wir brauchen etwas, bis wir uns finden, aber dann beginnt die Prüfung ernsthaft. Wir sehen jeweils eine schemenhafte Szene und müssen entscheiden, wessen Szene das ist - oder alle Willenskraft verlieren. Das ist extrem hart, weil wir mehrfach daneben liegen.

Szene 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Schrank, eine Truhe. Gedämpfte Stimmen wie durch Watte, Emotionen im Gesagten. Ein Schatten neben uns: "Meine Dame, Hut, Schal." Liz bewegt sich und wir verlieren Willenskraft. Susan stellt fest, dass sie die Handelnde ist, tritt zu dem Gespräch und konfrontiert ihren Vater, der unzufrieden ist mit Justin, dem er keinen Freiraum lässt. Susan handelt für Justin sechs Monate Freiraum heraus, beide verlieren aber die gesponsorte Wohnung und ihre Kreditkarten. Boromir hätte das besser gemacht, aber Susan holt raus, was geht. "Interessant", sagt eine flüsternde Stimme und die Szene wechselt.

Übrigens bekommen wir Spieler einen weißen Stein. Das macht aber einstweilen niemanden nervös. Steinfarben, bestimmt ganz unwichtig, ist sonst ja auch so...

Szene 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2-3 dutzend Schatten, geschäftigesTreiben, ausgelöst von einem Wort: "Cut!" Mark übernimmt und wir sehen das Ende seiner Beziehung, die am Terminplan und zu wenig Zeit füreinander zerbricht. Diesmal aber nicht. Diesmal macht mark alles richtig, diesmal rettet Mark seine Beziehung zu Milena, diesmal gibt es kein dunkles Ende. Wir bekommen einen weißen Stein.

Szene 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colin stellt Liz die eine, die große Frage. Stimmen von überall her, die Stimmen, die Colin so quälen. Soll er bei ihr bleiben? Das heißt Beziehung und es heißt, dass er endlich nicht mehr die Stimmen hören muss. Es heißt aber auch, dass er irgendwann später Liz nicht wird helfen können, wenn es wirklich wichtig und dringend ist. Und diesmal gibt es kein düsteres Ende, diesmal wählt Liz nicht den Gehenna-Vorteil, sondern Colin. Das fühlt sich richtig an, endlich einmal keine dreckigen Kompromisse mit uns selbst schließen zu müssen, die uns verändern und unser Unleben nach und nach immer schlimmer machen. Wir bekommen einen weißen Stein.

Szene 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein kleiner, enger Raum, ein Loch in der Dunkelheit. Stimmen von unten, um aus dem Loch etwas zu sehen, zu hören, beugen wir uns vor. Was dort unten vor sich geht, wirkt wie ein Tanz, wir ahnen die Eleganz. Es ist das Certamen, mit Dayton, das zum Tod von Franziskas Vater führen wird. Peter greift ein und alle verlieren Willenskraft. Franzi übernimmt, redet mit Dayton und Umbridge, bringt sie vom Mord ab und rettet so ihrem Vater das Leben. Denn diesmal gibt es kein schwarzes Ende, diesmal siegt das Licht und keiner stirbt. Fühlt sich richtig an und wir bekommen einen weißen Stein.

Szene 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Vorsprung, dahinter geht es in die Tiefe. Ein Lufthauch, ein angenehmer Sommerwind, Bewegung von der Seite. Drinnen Bewegung, zwei Gestalten in hitziger Debatte. Ein Er wirft F. etwas vor. Wir schalten nicht und verlieren weitere zwei Willenskraft, weil Ewe und Peter beide denken, dass dies ja nun ihre Szene sein muss, auch wenn sie mit ihr nichts anzufangen wissen. Aber nein, es ist Federico, der eingreift, sich dem Hass hingibt und jemanden tötet. Völlig unkontrolliert, der Mann. Schwarzer Stein.

Szene 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Radio-Show, jemand sitzt mit Ewe im Auto, der Bruder von Ewes Freundin. Ewe geht auf das Haus zu, drinne zwei Stimmen, die sich streiten. Ewe sei eine Gefahr für sie - es die Szene, in der Ewes Frau ins auto steigen wird, das explodieren wird. Aber diesmal nicht, diesmal gibt es kein düsteres Ende, diesmal wird Ewes Frau gerettet, weil Ewe sie zurückhält. Zum Glück. Wir bekommen einen weißen Stein.

Szene 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bleibt noch Peter, der Anatol diablerisieren soll. Er zögert, will nicht, am Ende tut er es wieder. Aber was soll er sonst tun? Alle Anwesenden dem Wesen opfern, das in ihn springen wird? Wir bekommen einen schwarzen Stein, aber es ist auch am unklarsten, welche von beiden Optionen eigentlich dunkler ist.

Wie dem auch sei, damit haben wir 2 von sieben Erfolgen und einen sehr schweren Kampf gegen ein Wesen mit Tentakeln vor uns, den wir nur knapp überleben. Immerhin bekommen wir etwas Willenskraft zurück.

Verschiedene von uns haben danach (im Keller des Bedford-Centers) Schattenstellen am Körper, die sich bewegen. Peters ist in der linken Hand. Und eure so?

Federico möchte alleine sein. Wir fahren.

Und diskutieren. Wie genau wird uns das ganze Abenteuer nun helfen, an das Ritual zu kommen? Hoffentlich verstehen Ewe und Liz das eines Tages.

Die Nacht vom 14. auf den 15.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liz besucht Federico -- wir sprachen oben darüber.

Susan und Liz besuchen Colin wegen Emma. Erzählt mal, wie's war.

Wir anderen planen im Kreis herum. Madrid, Giovanni, Porter, nichts führt irgendwo hin.

Und Franziska übt und setzt Präsenz an Peter ein. Witzig, aber eigentlich nur mäßig erfolgreich, weil kaum stärker als das bisherige Blutband.

Madrid[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dann steht schon unser Flug nach Madrid an. Wir übertagen dabei (fliegen also vom 15. auf den 16.) und sind daher in der Nacht vom 17. auf den 18.06.01 in Madrid.

Gabriel holt uns ab, Vera spricht besseres Spanisch als wir und kann ihn zu unslotesen, aber natürlich darf er sie nicht treffen. Es ist ein schwieriges Gespräch mit Gabriel, weil wir nicht sagen können, wie wir hergekommen sind und weil Gabriel mit der großen Party prahlt, zu der Erzbischof Louis Fernendez de Cordoba uns erwarte - Mist, in der Einladung war eine kleine Party erwähnt. Je größer, desto schwieriger wird es, unsere Coverstory aufrecht zu halten.

Denn auch das haben wir uns vorher nicht klargemacht: Bloß weil Clemence uns eingeladen hat, heißt das nicht, dass sie dem Sabbath gegenüber offen zugibt, dass sie ihre Schwester und ihre Camarillafreunde einlädt. Nur, wer sind wir dann? Liz packt die alte Coverstory aus: Wir sind die Black Lillys aus New York, Peter der neue Packpriester. Und hey, haben wir nicht schon einen Ruf in der Stadt von unserem letzten Besuch?

Gabriels Blick sagt, ja, haben wir. Allerdings nicht zum Guten, denn das letzte Mal sind wir ja mit dieser Story nurdurchgekommen, weil Clemnce die ganze Zeit ihre schützende Hand über und gehalten hat. Nun, wir spielen perfekt den etwas naiven Camarilla-Klüngel, der glaubt, mit einer dünnen Coverstory durchzukommen, ohne echte Begeisterung für die Werte des Sabbaths zu zeigen. Fällt uns gar nicht schwer.

In der Kathedrale künstliches Licht, das Kirchenschiff ist leergeräumt, richtig leer ist es aber nicht, weil dort Massen von Menschen und Vampiren wild feiern. Am Chor sind Holzkreuze aufgestellt, an denen Menschen hängen, von denen getrunken wird. Gefäße hängen auch von der Decke. Menschliche Truppen bieten Tanz und anderes dar, aber ängstlich und nervös, weil sich Vampire alle jene einfach mitten herausholen, die ihnen nicht gut genug oder zu langweilig sind. Schauderhaft. In der Apsis lauter Menschen, die auf ihren Tod warten.

Gabriel führt uns vor den Erzbischof, wir stellen uns nicht einheitlich vor (für die Geschichtsbücher: Ewe als "John", Franzi als "Fran", Peter als "Raimund", Susan und Mark als sie selbst, bei Liz weiß ich es nicht mehr). Wer wir denn seien und wo unser Gastgeschenk sei? Liz, ganz selbstbewusst, stellt uns auch hier als Black Lillys vor. Das Gastgeschenk, noch selbstbewusster, seien wir selbst! Das findet der Erzbischof tatsächlich in Ordnung: "Ihr seid das Geschenk, das für würdig befunden wurde." Nun, wir sehen ja, wie mit Geschenken hier umgegangen wird, *schluck*.

Wir sehen uns ein wenig um und versuchen uns, möglichst aus allem herauszuhalten. Trinken vorsichtig und ohne zu töten - gar nicht wie die wilden Black Lillys. Susan wird schlecht, Ewe kämpft mit unserem Führer Gabriel ein Showmatch. Dann endlich werden wir in die Krypta in Clemences Privatgemächer geführt.

Auch dort findet eine Party statt, aber hier geht es gesittet und wohlgekleidet zu. Keine plötzlichen Morde, kein Geschrei, aber wir haben auch das deutliche Gefühl, dass es hier unten deutlich gefährlicher ist. Viele tragen kirchliche Kleidung, Business-Chic oder wirken etwas altmodisch elegant. Das sind alte Vampire.

Und alle schauen Liz an. Liz, die ja genau wie Clemence aussieht. Ein Gittertor schließt sich hinter uns. Oh, oh.

Aber dann tritt Clemence auf uns zu, stellt uns als Vykos' Geschenk vor, insbesondere Liz natürlich: "Ist es nicht ein wunderbares Geschenk?" Zustimmendes Murmeln. Und dann schmießt Clemence ziemlich rau alle raus, weil sie mit ihrem Geschenk spielen will. So etwas macht man nicht so oft, alle Partygäste rauswerfen.

Im Einzelgespräch ist Clemence erstaunlich freundlich und zugewandt. Sie fragt nach Gehenna und wir berichten zurückhaltend, dass wir daran arbeiten. Sie zeigt sogar Bereitschaft, uns zu helfen, als wir etwas verklausuliert andeuten, dass wir sie noch einmal gebrauchen können.

Wir warnen sie, den Stab an Hesha zu übergeben und zitieren Saulots Prophezeiung.

Als herauskommt, dass wir mit Vykos zusammengearbeitet haben, warnt sie uns vor ihr. Man können schon mit Vykos arbeiten, aber... Interessant, und wir dachten immer, die beiden seien best Buddies.

Tja, und dann nimmt sich Liz ein Herz und erzählt Clemence von Ricardos Tod. Dabei stellt sie sich wirklich geschickt an, deutet an, dass Clemence da von jemandem derart geliebt wird, dass er bereit war, für sie zu töten. Als allerdings herauskommt, dass Federico noch lebt, überkommt Clemence der Wahnsinn. Sie kann sich gerade noch lange genug beherrschen, um uns ein paar Sekunden zur Flucht zu geben. Dann füllt sich die Krypta mit Finsternis und Raserei.

Wir nehmen ein Taxi zu Vera.

Und die kann berichten, Beaumont habe von Braun angerufen. Wir sollen sofort nach Wien kommen und uns im Gästehaus melden. Es wird doch nicht etwas schiefgelaufen sein im Ritual?

Wien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ankunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1:00 der selben Nacht (vom 17. auf den 18.01.01): Vera landet in der Nähe eines Sägewerks, von wo eine Hauptstraße in die Stadt hineinführt. Wir rufen uns ein Taxi, behaupten, wir hätten uns beim Wandern verlaufen und geben die Adresse des Gästehauses an.

Doch nach kurzer Fahrt prasseln Backsteine von der Seite auf uns ein. Das Taxi überschlägt sich, wir klettern raus und stehen einem unkontrollierten magischen Experiment in Form eines freilaufenden Konstrukts gegenüber. Wieder einmal überleben wir knapp (na, einige von uns), dann lässt Ewe die Leiche des Konstrukts zerfallen und schickt den verwirrten Taxifahrer in den Wald.

Das nächste Taxi bringt uns endlich ins Gästehaus im winterlich verschneiten Wien. Das Foyer ist diesmal sehr belebt, Arnaud Lecroix begrüßt uns höflich, aber kühl. Prätor Beaumont wird sich bei uns melden. Und, übrigens, weil wir das letzte Mal gegen die Regeln des Gästehauses verstoßen haben, genießen wir diesmal keinen Schutz, müssen uns aber weiter an die Regeln halten. Gleich regt sich Widerstand unter den anderen Gästen, man wolle uns nicht hier. Die Situation wird ungemütlich, doch dann steht eine blonde Frau auf und erklärt, wir ständen unter ihrem Schutz.

Plötzliche Ruhe, niemand will sich mit Þordis anlegen, Tochter der Natalia, Tochter des Tribonius, Sohn des Kritias. Wir kommen ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass Þordis in der Stadt ist, um in der Bibliothek zu recherchieren. Sie hat eine Anfrage eingereicht, aber seit anderthalb Wochen keine Antwort. Ob wir ihr helfen können? Wir sagen, dass wir auch nur Gäste sind, aber tun werden, was wir können. Wonach sie denn suche?

Konstantinopel, sagt Þordis. Der Traum Michaels. Sie selbst ist ja gezeugt worden im Aufstand von Konstantinopel, also während des vierten Kreuzzuges. (Peter: Falls es euch nicht klar war: Der Vierte Kreuzzug von 1202 bis 1204, an dem hauptsächlich französische Ritter sowie venezianische Seeleute und Soldaten beteiligt waren, hatte ursprünglich die Eroberung Ägyptens zum Ziel. Trotz heftiger Einwände des Papstes und gänzlich dem Kreuzzugsgedanken zuwider wurde stattdessen das christliche Konstantinopel eingenommen und geplündert. Noch Fragen?) Laut Þordis haben Antonius uns Dracon (ein Tzimisce) in Konstantinopel das Experiment einer Gesellschaft begonnen, in der Menschen und Vampire friedlich zusammenleben. Nach Karthago das zweite solche Experiment. Wir kennen den Traum Michaels von unserem ersten Madrid-Aufenthalt. Sasha Vykos hatte sich damals als Schüler Michaels bezeichnet. Ob man Menschen mit ihr zusammenleben lassen möchte? Nun, wer weiß.

Þordis denkt, dass das Experiment an missachteten Warnungen gescheitert ist, darn, dass Leute bequem geworden sind, an der Gegenwart festhalten wollten, nicht auf "die Anspannung" geachtet haben, die ein Umschwung mit sich bringt. Wir erzählen von Alexandria, was Þordis sehr neugierig macht. (In dem Moment fühlt sich das richtig an, weil wir hier eine Brujah vor uns haben, die so klar für solche Experimente brennt. Aber hätten wir vielleicht doch die Klappe halten sollen, um die Dünnblütigen in Alexandria zu schützen? Wer weiß.)

Das Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dann werden wir von Beaumont zum Stadion gerufen. Dort angeblich Baumaßnahmen, Wachen, ein Sicherheitsdienst. Sie führt uns zur Ehrenloge, wir treten raus auf einen Balkon, um das Stadion sehen zu können - sehen auch den Ritualkreis, in den wir treten, vertrauen Beaumont aber. Fehler.

Denn im Stadion kann man gut erkennen, wie das Ritual stattgefunden hat und dass die Teilnehmer alle, alle zu Asche wurden. Wir haben allerdings nicht viel Zeit, diesen Schock zu verarbeiten, weil Beaumont uns, völlig verständlich, verdächtigt, etwas mit dem Ende von etwas 7% aller Vampire zu tun zu haben. Schließlich haben wir in New York Kerzen verteilt und Leute gewarnt, an dem Ritual teilzunehmen, dass wir selbst nach Wien gebracht haben. Da kann man schon mal denken, dass wir vorher Bescheid wussten und die Sache geplant haben. Dementsprechend angespannt ist die Athmosphäre, dutzende Schnellfeuerwaffen sind auf uns gerichtet, Beaumont hält Flammen bereit, uns zu Asche zu verbrennen. Irgendwie und mit zusätzlichem Streit untereinander reden wir uns raus. Inkompetent zu erscheinen ist ja bekanntermaßen unsere Stärke.

Eine etwas ruhigere Beaumont erklärt uns dann, dass sie mit Celestyn nach Wien gereist ist, um nach dem rechten zu sehen. Während sie versucht, die schlimmsten Maskeradebrüche einzudämmen und die Sache so lange es eben geht unter Verschluss zu halten, hat Celestyn dem Gildenhaus der Tremere einen Besuch abgestattet. Aber nun sind die Pforten geschlossen und es gibt kein Lebenszeichen von ihm. Unser Auftrag: Celestyn aus dem Gildenhaus befreien. (Ich sag' doch, ältere Vampire, die uns sagen, was wir tun sollen, sind unser Ding.)

Zum Glück kennen wir ja das Passwort zum geheimen Antitribu-Zugang. Wir wissen nur nicht, wo er ist. Aber der letzte Antitribu ist ja durch uns nach Wien geleitet worden. Beaumont kann uns seine Zuflucht nennen. Kein Problem also! Nur mal eben Nickolai fragen, dann kann es losgehen.

Wir trinken und übertagen im Gästehaus.

Auf der Suche nach Nickolai[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haupthaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Outros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]